Meine Geschichte - Eine Singer-Songwriterin auf ihrem Weg

Spielen nach Gehör und Akkorden

  • Als Kind habe ich wahnsinnig gerne gesungen und Melodien nach Gehör auf dem Keyboard nachgespielt. 2000 begann ich "ernsthaft" zu singen, kaufte mir ein Mikrofon und nahm meinen Gesang am Rechner auf. Es dauerte einige Jahre, bis ich bereit war, öffentlich vorzusingen - ich war soooo schüchtern! Wenn mir damals jemand eröffnet hätte, dass ich einmal auf der Bühne stehen würde - ich hätte ihn ausgelacht. Ich? Niemals! ;)
  • 2002 begann ich Gitarre zu lernen und meine ersten eigenen Songs zu schreiben. 2003  bekam ich eine Einführung ins Klavierspiel durch den Jazzmusiker und Multi-Instrumentalisten Jochen Pöhlert (Autor "Das Ohren-Buch"). Er sah das Gehörtraining als wichtigstes Element an und lehrte mich das Spielen nach Akkorden. Bald lernte ich autodidaktisch in meinem eigenen Tempo weiter und spielte nach Gehör Musik nach, die mir gefiel. Wenig später begann ich meine eigenen Songs am Klavier zu komponieren und aufzunehmen. Das war für mich viel einfacher und erfüllender, als fremde Stücke zu lernen!

Meine Bandzeit und das große Singer-Songwriter-Problem

  • Ich wollte gerne eine Singer-Songwriterin sein, doch da gab es ein Problem: Ich konnte nicht gleichzeitig Klavier spielen UND singen! Damit war ich total überfordert. Wenn ich also live auftreten und nicht nur am Computer Klavier und Gesang zusammen mischen wollte, musste ich mit anderen Musikern zusammenarbeiten. 
  • Einige Jahre war ich Sängerin in verschiedenen Bands im Pop/Folk-Bereich. Es war eine aufregende und gleichzeitig schwierige Zeit. Da stand ich also auf der Bühne, genoss es und fand es gleichzeitig sehr befremdlich. Ich kannte meine Grenzen nicht und ging auch nicht achtsam mit meiner Stimme um - ich bekam Stimmprobleme und zog mich aus der Musikwelt zurück. Das war eine sehr frustrierende Erfahrung. Meine Stimme war so etwas fragiles, ich wollte mich damit nicht mehr weiter auseinandersetzen. Etwas anderes sollte für mich Singen. So fand ich zum Cello.

Vom Cello zur keltischen Harfe

  • Zwei Jahre lang hatte ich klassischen Musikunterricht am Cello und quälte mich sehr: Nach Noten spielen, höchste Präzision, sehr viel und hart üben... Ich wünschte mir wieder mehr Leichtigkeit in meinem Leben! 
  • Eines Tages hatte ich die Eingebung, Harfe zu lernen. Warum Harfe? Ich wollte gerne ein Harmonieinstrument spielen, bei dem ich nicht so hart üben musste wie beim Cello und ganz wichtig - es sollte von Anfang an schön klingen! Ohne schiefe Töne! Es war ein Risiko schon wieder etwas Neues auszuprobieren. Was, wenn das auch nicht "meins" war, wie schon damals die Gitarre, die Querflöte oder das Cello? Doch ich war mutig und folgte meinem Herzen - eine Harfe zog bei mir ein. Ich lernte das Harfenspiel autodidaktisch - meine Klavierkenntnisse waren mir dabei sehr hilfreich - und erweiterte meine Fähigkeiten durch Workshops und Einzelunterricht. Harfe zu lernen war eine der besten Entscheidungen meines Lebens! 

Keltische Harfe: Der Zauber des Einfachen

  • Die Harfe brachte viele Veränderungen in mein Leben. Durch den einfachen musikalischen Aufbau der keltischen Harfe konnte ich endlich ein Instrument spielen und gleichzeitig dazu singen! Harfe war viel leichter zu lernen, als Klavier! Zugegeben, zunächst war meine Gesangsbegleitung sehr einfach und genau darin lag der Schlüssel: sich am Anfang nicht gleich mit zu komplexen Begleitungsmustern überfordern. Bewusst sein im Einfachen. Sollte es wirklich so leicht sein? Zunächst war ich skeptisch, doch ich lernte mich mit dem Einfachen zu begnügen, es sogar zu schätzen und die Tiefe darin zu erkennen. So ließ ich langsam los: Das Wollen, den Kampf, meine eigenen hohen Erwartungen an mich selbst. Dadurch konnte Raum für Wachstum entstehen und die Dinge entfalteten sich in ihrer natürlichen Geschwindigkeit. Ich musste nur Geduld haben und gelassen einen Schritt nach dem nächsten gehen.

Funktionale Gesangspädagogik

  • Langsam fasste ich  wieder Vertrauen in meine eigene Stimme. Dabei half mir die funktionale Gesangspädagogik nach der Rabine Methode. Dadurch lernte ich mich selbst sehr fein wahrzunehmen und das erste Mal wirklich in meinen Körper hinein zu spüren. Ein Umbruchprozess war in vollem Gange.
  • Parallel dazu studierte ich Bildende Kunst auf Diplom. Am Ende meines Studiums führte ich die beiden Bereiche Musik und Kunst zusammen: Meine Abschlussarbeit war eine Klanginstallation zum Thema "Meine Stimme". 
  • Dann absolvierte ich die Fortbildung in angewandte Stimmphysiologie am Lichtenberger Institut für angewandte Stimmphysiologie und Instrumentalspiel und bin nun gespannt, wohin der Weg mich führen wird.

  

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