Mein Zugang zur Musik

Der Klang selbst zeigt dir den Weg. Du musst nur lernen, hinzuhören.

Ich erinnere mich noch sehr gut an meine ersten musikalischen Erfahrungen. Die Erkenntnis mit drei Jahren, dass dem Glockenspiel die Halbtöne fehlen und das befriedigende Gefühl, plötzlich auf dem Keyboard alle Töne spielen zu können. Da wurde es richtig interessant - meine "Studien" konnten beginnen.


Manche Töne passten scheinbar besser zusammen als andere, es gab soetwas wie Familien und geheimnisvolle Regeln, welche Töne mit welchen harmonieren. So forschte ich als Kind mit den Instrumenten, ich wusste ja noch nicht einmal, dass es Musiktheorie überhaupt gab oder wie man ein Instrument "richtig" spielt. Aber ich hörte viel Musik und lauschte mit fein gespitzten Ohren, was es dort alles zu entdecken gab. Im Klang der Musik offenbarten sich Geheimnisse. Die Musik selbst war mein größter Lehrmeister.

 

Jahrelang gab es nur mich und das Instrument und meine unbändige Neugierde. Ich spielte Songs nach Gehör nach, suchte den klanglichen Weg auf den Tasten und war erstaunlich gut darin, diesen Weg zu finden. Meine Eltern fragten mich, wie ich das denn machte. Da gab es nichts zu erklären, ich hörte die Melodien, ich spielte sie nach. Der Klang selbst zeigt dir den Weg. Du musst nur lernen, hinzuhören!

 

Habe Respekt vor deiner eigenen Schöpfungskraft!

Das Spielen nach Noten, was ich in der Grundschule im Blockflötenunterricht lernte war mir rätselhaft. Das hatte gar nichts mit mir und meinem inneren Empfinden zu tun, es war einfach nur eine Methode wie Malen nach Zahlen und für mich langweilig. Ich wollte nie das spielen, was andere sich ausgedacht hatten, sondern Musik nach meinen Bedürfnissen verändern, umschreiben und selbst schöpferisch tätig sein.

 

Wenn später Musiklehrer von mir forderten, ich solle mich doch an die Komposition halten und hier leiser und dort lauter spielen und mir keine neuen Teile ausdenken, dann sagte ich nur: "Mir gefällt die Stelle besser, so wie ich sie spiele." - "Ja, hast du denn keinen Respekt vor der Komposition?" -  Nein! Ich habe Respekt vor meiner eigenen Schöpfungskraft! :) 

 

Ich kenne also beide Seiten - das autodidaktische Lernen eines Instruments und den klassischen Musikunterricht. Bei letzterem habe ich es nie besonders lange ausgehalten. Nach zwei Jahren Cellounterricht hatte ich endgültig genug von Noten und Regeln. Ich sehnte mich wieder nach der Leichtigkeit, die ich als Kind verspürt hatte. 

 

Es liegt in meiner Natur, rebellisch zu sein, Dinge zu hinterfragen und einen anderen Weg zu gehen. Nichts war vor mir sicher, alles wurde auseinandergenommen, geprüft und völlig anders wieder zusammengesetzt. Und ich hatte einen Heidenspaß dabei. :) Tja, und was ist aus mir geworden? Eine kreative Querdenkerin. Ich lasse mich nicht einsperren, ich will frei sein, den Sand unter meinen Füßen spüren und den Wind in meinen Haaren. Ich gehe, wohin meine Kreativität mich tragen möchte.

 

"Spiele" dein Instrument!

Dieser Haltung, die Kinder ganz von Natur aus haben ist den meisten Erwachsenen abhanden gekommen. Sie möchten alles richtig machen, sie trauen ihrer eigenen Wahrnehmung nicht, sie sind verkrampft, möchten so gerne, aber erlauben sich nicht, zu spielen. Das Instrument "spielen" wird zum Instrument "arbeiten". Aber es muss nicht so sein. Ich bin nicht generell gegen Musiktheorie oder Noten, sie können eine hilfreiche Stütze sein. Aber was hilft es, wenn ich hunderte Stücke nach Noten spielen kann, aber kein einziges eigenen Stück geschrieben, nie der Melodie meines Herzens gefolgt bin? Wir alle tragen die Schöpfungskraft in uns und sehnen uns danach, sie zum Leben zu erwecken. 

 

Dieser ursprüngliche, mystische Weg zum Klang hat mich nie losgelassen. Das ist die Essenz der Musik, der Kreativität. Die große Rolle des Ohres, des wirklich bewusst hinhörens. Das Hineinspüren in die innere Welt, in der wir mit dem Universum verschmelzen. Das Vertrauen in die eigene Kraft und das folgen des eigenen kreativen Weges. Das ist es, was mich wirklich interessiert. Was für ein Schatz darin verborgen liegt!

 


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