Der kreative Weg am Instrument

Ich spiele nicht nur Harfe, sondern so ziemlich jedes Instrument, das ich in die Finger bekomme. Daraus entstand dann auch die Youtube Reihe "Instrumente im Test", bei der ich mich den exotischeren Instrumenten widme und diese vorstelle.

 

Mein allererstes Instrument war mit drei Jahren das Glockenspiel, danach folgte in der Grundschule die Blockflöte und dann ein klappriges Keyboard vom Flohmarkt, ich lernte die Basics an der Gitarre, kam zum Klavier, machte einen kurzen Sprung zur Querflöte, danach zum Cello und landete schließlich bei der Keltischen Harfe. Da hat es dann eingerastet... Parallel dazu spielte ich Ukulele und bin nun auch wieder bei der Gitarre gelandet.

 

In der Zwischenzeit konnte ich einige tolle Instrumente anspielen, wie Chromatische Harfe in 6-6 und 5-7 Ausführung, HarmoniumShruti Box, Klangauge und finnische Kantele, um nur einige wenige zu nennen. Es geht mir garnicht darum, sie alle zu beherrschen, sondern zu verstehen, wie Instrumente aufgebaut sind und was damit möglich ist. Besonders im Hinblick auf die Gesangsbegleitung und das freie Improvisieren. Wenn du hören magst, wie das klingt, schau dir die >>Videos dazu an! 

 

Ich habe dabei etwas für mich sehr wertvolles entdeckt: Eine kreative Herangehensweise an das Thema Musik. Durch meine Erfahrungen an sehr verschiedenen Instrumenten habe ich Zusammenhänge erkannt, die anderen Leuten, die nur ein Instrument virtuos spielen so vielleicht gar nicht bewusst sind. 

  • Ich bin sehr flexibel und kann mich schnell auf neue Instrumente einstellen. Musik ist eine universelle Sprache, die verschiedenen Instrumente sind alle Teile eines großen Ganzen. Techniken und Spielweisen von einem Instrument kann ich auf andere Instrumente übertragen.
  • Ich sehe die Welt mit den Augen eines Kindes, ich liebe es, zu experimentieren, mich frei auszudrücken, ohne Angst vor Fehlern. 
  • Ich mache mein Ding. Es ist mir egal, was "man" denn so macht oder wie "man" es richtig macht. Ich mache, was mir gut tut, denn dann fühle ich mich wohl und kann das an an meine Mitmenschen weitergeben. Liebe, Freude, Begeisterung. Ich denke, das ist ganz gut spürbar :)

Das möchte ich dir gerne mit auf den Weg geben: Sei wild, sei frech, frei und wunderbar und trau dich, dich wieder mit deinem inneren Kind und deiner ursprünglichen Freude zu verbinden!

 

Gitarre

Warum DADGAD spielen?

Ich fand Gitarren schon immer faszinierend. 2002 belegte ich meinen ersten Gitarrenkurs an der Konzertgitarre und schrieb auch eigene Songs, aber es fiel mir schwer, dieses Instrument zu spielen und ich kam dann mit dem Klavier besser zurecht - da sind die Bässe auf der einen und die hohen Töne auf der anderen Seite, schön übersichtlich angeordnet und es schnarrt nichts. Dennoch war diese Faszination Gitarre immer da. Ich höre z.B. ganz viel Singer-Songwriter-Musik, fast alles Gitarre und Gesang. Das Thema Chromatik hat mich nie losgelassen, also alle Töne zur verfügung zu haben, dadurch entstehen einfach andere Harmonien, als bei der Harfe. Und zugegeben, es singt sich einfach soooo gut an der Gitarre.  Und ich liebe den Klang. Also hab ich auch diese neue alte Liebe wieder aufgenommen, auf eine neue Art und Weise - mit der DADGAG Stimmung.

Der Name DADGAD ist gleichzeitig der Name der Saitenstimmung, d.h. die Saiten der Gitarre werden dauerhaft auf andere Töne gestimmt. Dadurch werden die Töne D und A verdoppelt (3x D und 2x A), es gibt einen sehr voluminösen Sound durch die Oktaven und außergewöhnliche Harmonien, die man in der normalen Stimmung so nicht erreichen kann. DADGAD wird übrigens auch die "keltische" Stimmung bezeichnet - wie passend, oder? 

 

Die Standard Stimmung EADGHE, mit der ich damals gelernt habe vermisse ich übrigens nicht, auch wenn ich die ganzen alten Griffe nicht mehr verwenden kann. In DADGAD lässt es sich viel leichter improvisieren - und darum geht es mir ja schließlich. Die ersten DADGAD Songs sind schon in Arbeit und ich freue mich darauf, Menschen mit dieser tollen Stimmung die Angst vor der Gitarre zu nehmen! Es gibt sogar Griffe mit nur einem einzigen Finger, die einfach über die Bünde hin verschoben werden. Damit bleibt dann ganz viel Gehirnkapazität fürs Singen, wenn man erstmal ein Zupfmuster verinnerlicht hat. Klasse, oder? Und später kann man alles komplizierter machen, wenn man Lust darauf hat :)


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Carolin Nobles, Singer & Sound Healer

113 Duncan Terrace,

Wellington 6022, New Zealand

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